Marketing
Brand Safety bei Influencer-Kampagnen: Worauf Sie achten sollten
Eine einzige unpassende Reaktion eines Influencers kann einer Marke schneller schaden als die meisten anderen Marketingfehler — und unpassender Content lässt sich auch Jahre später noch in den Archiven sozialer Netzwerke finden. Brand Safety ist daher keine Formalität, sondern Teil der Due Diligence bei jeder Zusammenarbeit mit einem Creator. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, worauf Sie vor, während und nach der Kampagne achten sollten.
1. Warum Brand Safety mehr ist als nur ein „gutes Gefühl“
Das Risiko beim Influencer-Marketing beschränkt sich nicht auf einen peinlichen Witz in einer Live-Übertragung. Es geht um die Übereinstimmung von Werten, vergangenen Content, den Umgang mit Kritikern und darum, mit welchen anderen Marken der Influencer zusammenarbeitet. Eine Diskrepanz in jedem dieser Bereiche kann sich auch auf Ihre Marke übertragen.
2. Prüfen Sie die Content-Historie, nicht nur das aktuelle Profil
Bevor Sie einen Creator ansprechen, gehen Sie seine älteren Beiträge durch, nicht nur die letzten Wochen. Achten Sie auf den Kommunikationston, kontroverse Themen und darauf, ob es in der Vergangenheit keine Zusammenarbeit gab, die im Widerspruch zu den Werten Ihrer Marke stünde.
3. Nutzen Sie Daten, nicht nur den Eindruck vom Profil
Bei EventPixel dient dazu die AI Brand Safety Analyse — eine Bewertung einzelner Inhalte sowie ein aggregierter Blick auf das Profil des Influencers direkt im Influencer Marketplace. Zusammen mit dem Brand-Fit- und Authenticity-Score im Rahmen des AI Match erhalten Sie eine objektivere Grundlage für Ihre Entscheidung als nur das Durchblättern des Feeds.
4. Publikumsqualität ist Teil der Brand Safety
Falsche oder inaktive Follower sind nicht nur Budgetverschwendung — ein Publikum ohne echtes Engagement bedeutet oft auch eine geringere Glaubwürdigkeit des Contents. Achten Sie auf den Audience-Quality- und Engagement-Quality-Score, nicht nur auf die Gesamtzahl der Follower.
5. Definieren Sie Content-Regeln noch vor dem Kampagnenstart
Legen Sie klar fest, welche Themen tabu sind, wie die Kennzeichnung der Zusammenarbeit verpflichtend erfolgt, welcher Kommunikationston gilt und wer den Content vor der Veröffentlichung freigibt. Je konkreter die Regeln, desto weniger Raum bleibt für Missverständnisse während der Kampagne.
6. Vertrag und Freigabeprozess als Absicherung
Eine schriftliche Vereinbarung mit klar definierten Bedingungen ist die Grundlage jeder sicheren Zusammenarbeit. Bei EventPixel erfolgt die Vertragsunterzeichnung per E-Signature direkt im Portal, sodass beide Seiten die Bedingungen dokumentiert haben, noch bevor der erste Beitrag veröffentlicht wird.
7. Halten Sie einen Ablauf für Krisensituationen bereit
Auch bei gründlicher Vorbereitung kann es passieren, dass ein Influencer etwas veröffentlicht, das nicht der Vereinbarung entspricht. Klären Sie im Voraus, wer die Situation übernimmt, welche Schritte folgen und wie Sie nach außen kommunizieren, falls auch das Publikum das Problem bemerkt.
Brand Safety ist keine einmalige Kontrolle, sondern ein laufender Prozess — und am einfachsten lässt er sich mit einem System bewältigen, das Ihnen Daten zu Influencern und die Kooperationshistorie an einem Ort zugänglich macht. Genau diese Aufgabe übernimmt bei EventPixel der Influencer Marketplace zusammen mit AI Match und der AI Brand Safety Analyse.



