Logistika
Roadshows und mobile Aktivierungen: Die Logistik, die über den Erfolg entscheidet
Eine Roadshow ist eine effektive Möglichkeit, Publikum in mehreren Städten gleichzeitig zu erreichen — gehört aber auch zu den logistisch anspruchsvollsten Veranstaltungsformaten. In diesem Artikel gehen wir darauf ein, woran Sie alles denken müssen, damit die Roadshow reibungslos abläuft.
1. Planen Sie die Route unter Berücksichtigung der Erreichbarkeit
Die Reihenfolge der Stopps sollte die Entfernungen zwischen den Städten sowie die Zeit für Transfer, Auf- und Abbau des Standes oder der mobilen Einheit berücksichtigen. Ein zu eng getakteter Zeitplan zwischen den Stopps ist die häufigste Ursache für Verzögerungen.
2. Klären Sie Genehmigungen im Voraus
Die Platzierung von Ständen im öffentlichen Raum, auf Plätzen oder bei Einkaufszentren erfordert in der Regel eine Genehmigung der Stadt oder des Standortbetreibers. Die Beantragung kann mehrere Wochen dauern, weshalb Sie rechtzeitig vor der eigentlichen Roadshow damit beginnen sollten.
3. Planen Sie den Transport von Technik und Material
Bei einer mehrtägigen Roadshow ist es entscheidend, einen klaren Plan zu haben, was zwischen den Stopps transportiert wird und was vor Ort bleibt. Wir empfehlen, vor jedem Transfer eine Technik-Checkliste durchzugehen, um Verlust oder Beschädigung der Ausrüstung zu vermeiden.
4. Koordinieren Sie das Team aus der Ferne
Bei einer Roadshow arbeiten in der Regel mehrere kleinere Teams gleichzeitig — das Produktionsteam unterwegs, lokale Aushilfskräfte vor Ort, ein zentraler Koordinator. Klare Kommunikation (ein gemeinsamer Zeitplan, Ansprechpersonen an jedem Stopp) ist für einen reibungslosen Ablauf unerlässlich.
5. Planen Sie einen Notfallplan ein
Wetter, Verkehrsprobleme oder technische Schwierigkeiten können den Zeitplan beeinflussen. Ein erfahrenes Produktionsteam hat immer einen Plan B parat — einen Ausweichstandort bei schlechtem Wetter, Ersatztechnik oder eine alternative Route.
6. Messen Sie die Ergebnisse an jedem Stopp
Erfassen Sie die Daten für jede Stadt separat — Besucherzahl, Beteiligung an Aktivitäten, gesammelte Kontakte. Der Vergleich der Ergebnisse zwischen den Städten hilft Ihnen, künftige Roadshow-Kampagnen zu optimieren.
Bei EventPixel haben wir Erfahrung mit Roadshows in der gesamten Slowakei und den Nachbarländern — von der Routenplanung über die Technik-Logistik bis zur Teamkoordination an jedem Stopp.
Erfahrungen aus der Praxis: Was am häufigsten unterschätzt wird
Zu den am häufigsten unterschätzten Details gehören die Verfügbarkeit eines Stromanschlusses vor Ort, ausreichend Platz zum Be- und Entladen des Fahrzeugs direkt am Stand sowie eine Notstromversorgung für den Fall eines Ausfalls. Diese auf den ersten Blick kleinen Details können am Tag der Veranstaltung die größten Komplikationen verursachen.
Wir empfehlen außerdem, an jedem Stopp über einen lokalen Kontakt zu verfügen — jemanden, der die örtlichen Gegebenheiten kennt, bei technischen Problemen den nächsten Reparaturservice empfehlen kann und bei Bedarf mit den örtlichen Behörden kommuniziert.



