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So erstellen Sie ein Briefing für Influencer, damit die Zusammenarbeit beim Event funktioniert
Ein gutes Briefing entscheidet darüber, ob die Zusammenarbeit mit einem Influencer bei Ihrem Event authentisch wirkt oder wie erzwungene Werbung. Ohne klare Vorgaben interpretiert der Creator selbst, was Sie von ihm erwarten — und das Ergebnis verfehlt oft seine Wirkung. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was ein gutes Influencer-Briefing enthalten sollte, damit die Zusammenarbeit beim Event tatsächlich funktioniert.
1. Definieren Sie das Ziel der Zusammenarbeit
Bevor Sie auch nur einen Satz des Briefings schreiben, sollten Sie sich klarmachen, warum Sie überhaupt einen Influencer in das Event einbinden. Wollen Sie die Bekanntheit des Events vor der Veranstaltung steigern, die Atmosphäre live einfangen oder das Publikum des Creators erst nach der Veranstaltung ansprechen? Das Ziel bestimmt, ob eine Zusammenarbeit über Stories während des Tages sinnvoll ist oder eher ein nachbearbeitetes Video mit zeitlichem Abstand.
2. Beschreiben Sie das Event und den Kontext
Ein Influencer, der den Kontext des Events kennt, erstellt deutlich relevanteren Content als jemand, der nur Datum und Adresse erhält. In das Briefing gehören das Programm, die Zielgruppe der Gäste und das, was Ihr Event von ähnlichen Veranstaltungen am Markt unterscheidet. Je besser der Creator den Kontext versteht, desto weniger Rückfragen muss er kurz vor der Veranstaltung klären.
3. Legen Sie konkrete Ergebnisse fest
Das Briefing sollte klar die Anzahl und das Format der Ergebnisse festlegen — zum Beispiel drei Stories über den Tag verteilt, ein Reel innerhalb von 48 Stunden nach dem Event und ein statischer Post mit Foto. Ohne diesen Punkt kommt es leicht dazu, dass die Erwartungen beider Seiten auseinandergehen. Konkrete Zahlen und Formate erleichtern zudem die spätere Auswertung der Zusammenarbeit.
4. Legen Sie die Kernbotschaften fest, nicht ein fertiges Skript
Schreiben Sie drei bis fünf Punkte auf, die im Content vorkommen sollten — den Namen des Events, die Partner, gegebenenfalls einen konkreten Call-to-Action. Lassen Sie dem Creator jedoch Spielraum, die Botschaften in seinem eigenen Stil zu vermitteln. Ein zu eng vorgegebenes Skript wirkt auf das Publikum unnatürlich und mindert die Glaubwürdigkeit des Contents und Ihrer Marke.
5. Legen Sie Termine und den Veröffentlichungsplan fest
Geben Sie die genaue Ankunftszeit beim Event an, ein eventuelles Briefing vor Ort sowie den Termin, bis zu dem der Content veröffentlicht sein soll. Ergänzen Sie bei Live-Formaten wie Stories auch eine ungefähre Aufnahmezeit, um Kollisionen mit wichtigen Momenten wie einer Ansprache oder einer Preisverleihung zu vermeiden.
6. Fügen Sie Markenregeln und die Kennzeichnung der Zusammenarbeit hinzu
Zum Briefing sollten grundlegende Regeln zur visuellen Identität gehören — Logo, Farben, gegebenenfalls unerwünschte Formulierungen — sowie die Anforderung einer transparenten Kennzeichnung der Zusammenarbeit, etwa #werbung oder #anzeige, im Einklang mit den Richtlinien der sozialen Netzwerke. Dieser Teil schützt vor Missverständnissen oder Sanktionen seitens der Plattform.
7. Vereinbaren Sie den Freigabeprozess für den Content
Klären Sie im Voraus, ob und in welcher Phase Sie den Content vor der Veröffentlichung freigeben — bei Live-Formaten ist das oft nicht realistisch, bei nachbearbeiteten Videos hingegen schon. Legen Sie auch den Termin fest, bis zu dem der Creator einen Entwurf zur Freigabe schicken soll, damit Sie genug Zeit für Feedback haben, ohne kurz vor der Veröffentlichung in Stress zu geraten.
Ein gutes Briefing ist keine zusätzliche Bürokratie — es ist ein Werkzeug, das beiden Seiten Zeit spart und die Erfolgschancen erhöht. Bei EventPixel erstellen wir das Briefing als Teil jeder Influencer-Zusammenarbeit, zusammen mit der Auswahl passender Creator über unsere Influencer-Datenbank.



