Firemná kultúra

Employee Advocacy beim Event: So binden Sie Ihre eigenen Mitarbeiter als Influencer ein

Ihre Mitarbeiter haben zusammen oft eine größere organische Reichweite in sozialen Netzwerken als das Firmenprofil selbst. Employee Advocacy verwandelt diese Tatsache direkt bei einem Firmenevent in einen Vorteil — statt externe Creator zu engagieren, geben Sie den Menschen Raum, die die Marke am besten kennen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie das so umsetzen, dass es sich für die Mitarbeiter nicht wie eine weitere Arbeitspflicht anfühlt.

1. Was Employee Advocacy ist und warum es gerade bei Events funktioniert

Employee Advocacy bedeutet, dass Mitarbeiter freiwillig Inhalte rund um das Unternehmen auf ihren eigenen sozialen Netzwerken teilen. Im Gegensatz zum Firmenprofil wirkt ihr Content persönlicher und glaubwürdiger — das Publikum sieht einen echten Menschen, nicht die Marketingabteilung. Ein Event ist dafür die ideale Gelegenheit, weil es natürlichen, visuell interessanten Content bietet, ohne dass künstlich ein Grund zum Teilen geschaffen werden muss.

2. Wählen Sie Mitarbeiter, die es wollen, nicht die aktivsten

Suchen Sie nicht nur nach Personen mit der größten Follower-Zahl. Wichtiger sind Bereitschaft und echtes Interesse — ein Mitarbeiter, der mit Freude ans Teilen herangeht, bringt besseren Content als jemand, der dazu überredet wurde. Sprechen Sie sie über einen internen Newsletter oder direkt bei Teammeetings vor dem Event an.

3. Die Beteiligung muss freiwillig bleiben

Sobald Employee Advocacy zur Pflicht wird, verliert sie an Authentizität, und Mitarbeiter beginnen, sie als zusätzliche Aufgabe wahrzunehmen. Kommunizieren Sie klar, dass es sich um ein Angebot handelt, nicht um eine Anforderung, und respektieren Sie, wenn sich jemand gegen eine Teilnahme entscheidet. Die Freiwilligkeit ist zugleich der Grund, warum der Content beim Publikum natürlich wirkt.

4. Bereiten Sie im Voraus einfache Unterlagen vor

Erleichtern Sie den Mitarbeitern die Arbeit mit einem einfachen Paket — ein paar empfohlene Hashtags, die Kernbotschaften des Events und gegebenenfalls eine Vorlage für Instagram Stories. Je weniger Überlegung das Teilen erfordert, desto höher ist die Bereitschaft, sich zu beteiligen — auch bei denen, die soziale Netzwerke sonst nicht aktiv nutzen.

5. Lassen Sie ihnen Raum für ihren eigenen Stil

Schreiben Sie keinen genauen Wortlaut oder ein verpflichtendes Format vor. Ein Mitarbeiter, der sich mit eigenen Worten ausdrücken kann, wirkt glaubwürdiger als jemand, der nur einen vorbereiteten Text kopiert. Die Unterlagen sollen Inspiration sein, kein Skript.

6. Würdigen Sie die Beteiligung, ohne künstlichen Wettbewerb

Ein kleines Dankeschön oder eine Erwähnung im internen Kanal funktioniert besser als Druck durch Ranglisten und Wettbewerbe um die meisten Likes. Ziel ist eine langfristig tragfähige Kultur des Teilens, keine einmalige Aktion, die nach dem Event wieder verschwindet.

7. Kombinieren Sie Employee Advocacy mit weiteren Content-Formaten

Content von Mitarbeitern funktioniert am besten als Ergänzung zur professionellen Produktion und einer eventuellen Zusammenarbeit mit externen Creators, nicht als deren Ersatz. Die Kombination verschiedener Content-Quellen — von der Firma, von Mitarbeitern und von Influencern — verleiht dem Event eine breitere und authentischere Reichweite.

Bei EventPixel denken wir bei der Produktion von Firmenevents auch an die inhaltliche Seite — von der Vorbereitung einfacher Unterlagen für Mitarbeiter bis zur Verknüpfung mit der Influencer-Marketing-Strategie des gesamten Events.